
Palast der Republik, 1993
Ausstellung von Thorsten Klapsch
vom 14.05. bis zum 26.06.2010 in der Brücke 66
1993, also fast 3 Jahre nach der endgültigen Schließung des Palastes der Republik, jedoch noch unberührt und komplett möbliert, erhielt Thorsten Klapsch Zugang zum menschenleeren „Haus des Volkes”. Dies dokumentierte er in einer soweit bisher bekannt einzigen und umfangreichen Arbeit, die durch einen betont sachlich distanzierten und ästhetisch reduzierten Blick brilliert. Die Arbeiten schlummerten bis zu den ersten Ausstellungen im Sommer 2009, nach dem endgültigen Abriss des Palastes, in seinem Archiv.
Vom 14.05.2010 bis zum 26.06.2010 zeigt Thorsten Klapsch neben großformatigen Motiven dieser Arbeit kleinformatige szenische Frauenportraits in der „BRÜCKE 66”. Zum 20. Jahrestag der Palastschließung und der deutschen Wiedervereinigung erscheint diesen Sommer im Verlag EDITION PANORAMA ein ca. 120 Seiten starker Bildband. Thorsten Klapsch, geboren 1966 in Darmstadt, der sein Studium der Fotografie am renommierten Berliner LetteVerein abgeschlossen hat, veröffentlicht seine Arbeiten in Magazinen wie Wallpaper*, DIE ZEIT und Qvest. Neben zahlreichen Buchprojekten, zuletzt TASCHEN’s Berlin, zeigt er seine Werke in diversen Ausstellungen. Klapsch, der in Berlin lebt, arbeitet international für Editorials, Architekten, Designer und Werbeagenturen.



Aktuell: Thorsten Klapsch in Spiegel online.

